Die lebenswerteste Stadt

Die lebenswerteste Stadt

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In the organizer's words:

Die Talkreihe „Lebt und arbeitet in Wien“ zeichnet ein vielschichtiges Porträt der Stadt, das über einfache Erklärungen hinausgeht. Statt eine einheitliche Geschichte zu erzählen, nähert sich die Gesprächsreihe der Stadt über divergierende Perspektiven, Konflikte und verschiedene Blickwinkel. Wien wird dabei als Lebensraum verstanden, in dem soziale, politische, kulturelle und historische Ebenen sich überlagern. Als Erweiterung der Ausstellung „Lebt und arbeitet in Wien“ bietet die öffentliche Gesprächsreihe einen Raum zum Nachdenken und Austauschen, der die Stadt nicht beschreibt, sondern verhandelt. Wien präsentiert sich hier nicht als klar definierbarer Ort, sondern als lebendige, komplexe und nicht widerspruchsfreie Stadt, die sich nur aus vielfältigen Stimmen zusammensetzt. Unter dem Titel „Die lebenswerteste Stadt“ diskutieren die PCCC: Stars Denice Bourbon, Esra Özmen (EsRap), Stefanie Sargnagel und Toxische Pommes, was Wien für sie ausmacht. Sie beleuchten Geschichten jenseits von Touristenmotiven, fragen, wer in der Stadt gehört wird und wer eher übersehen bleibt. Mit einem Wechselspiel aus Humor und Ernsthaftigkeit, Herkunft und Zugehörigkeit, Popkultur und politischem Engagement entsteht ein facettenreicher Blick auf das Leben in Wien. Dabei geht es um das Gefühl, in dieser Stadt zu leben, um Klischees, Gegenentwürfe und die Möglichkeit, Wien neu zu erzählen und zu entdecken. Denice Bourbon ist Performancekünstlerin, Sängerin, Autorin, Moderatorin und Stand-up-Comedian, die mit ihrer queeren feministischen Haltung und aktivistischem Humor politische Themen aufgreift. Sie moderiert und leitet seit 2020 den Queeren Comedy Club PCCC:. Die Rapperin und Performerin Esra Özmen, auch Teil des Duos EsRap und Präsidentin von Ottakring, verbindet in ihrem künstlerischen Schaffen Hip-Hop mit migrantischer Perspektive und Empowerment. Sie promoviert aktuell an der Akademie der bildenden Künste Wien. Stefanie Sargnagel, Autorin und Cartoonistin, ist bekannt für ihre Bestseller und ihre vielfältigen künstlerischen Aktivitäten, die von digitalen Zeichnungen bis zu zahlreichen Lesungen reichen. Sie beschreibt sich selbst gern als ihr eigenes Genre. Toxische Pommes beschäftigt sich satirisch mit gesellschaftlichen Schattenseiten, produziert preisgekrönte Kurzvideos und tourt mit Kabarettprogrammen im deutschsprachigen Raum. Ihr autobiografischer Roman wurde 2024 veröffentlicht und wird 2027 als Theaterstück inszeniert. Der Talk ist kostenlos mit gültigem Ausstellungsticket zugänglich. Eine Anmeldung wird erbeten. Für alle, die Interesse an einer lebendigen und vielstimmigen Auseinandersetzung mit Wien haben, bietet diese Gesprächsreihe einen inspirierenden Raum.

Location

Kunsthalle Wien
Kunsthalle Wien Museumsplatz 1 1070 Wien