Visions d’un jardin tropical: Eine multisensorische Traumlandschaft haitianisch-diasporischer Erfahrungen

FOTO: © Yann Olivier Kersaint

Visions d’un jardin tropical: Eine multisensorische Traumlandschaft haitianisch-diasporischer Erfahrungen

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Visions d’un jardin tropical: Eine multisensorische Traumlandschaft haitianisch-diasporischer Erfahrungen
Kolektif Choublak (Aïda Roumer, Carl-Henry Cadet, Trovania Delille, Yann-Olivier Kersaint) with Jean-Ulrick Désert, Lia Estelle Widmaier, John Shades

Installation, Performative Interventionen

Kolektif Choublak richtet im Rahmen von Bwa Kayiman: Crossing the Mangrove im Sylvia Wynter Foyer des HKW die Installation Visions d’un jardin tropical: Eine multisensorische Traumlandschaft haitianisch-diasporischer Erfahrungen ein. Darin präsentieren Mitglieder des Kollektivs und die Tanzkünstler*innen Lia Estelle Widmaier und John Shades ein Programm von live aufgeführten performativen Interventionen.

Das von in Deutschland lebenden haitianischen Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen gegründete Kolektif Choublak greift damit die im Jahr 2024 vom Mitglied Yann-Olivier Kersaint geschaffene Installationsarbeit Diaspora Daydreams Kiosk auf und erweitert sie. Das Kollektiv fügt kulturelle Artefakte, multidisziplinäre künstlerische Beiträge und sinnliche Atmosphären als Fragmente einer verstreuten und pluralen Erfahrung Haitis zusammen, die von Erinnerung, Migration und Imagination geprägt ist. Dazu gehören unter anderem Flaggen, die der Künstler Jean Ulrick Désert entworfen hat. Diese neuerliche Installation stellt eine Erweiterung des Kiosks dar und wendet sich gegen vorherrschende Narrative und Vorstellungen von Haiti, indem sie das Alltagsleben sowie die Intimität und die Heterogenität innerhalb der Diaspora in den Vordergrund rückt. Der tropische Garten, auf den der Titel des Werks anspielt, fungiert als sozialer Treffpunkt, der während des gesamten Festivalwochenendes dem Publikum offensteht. Wie ein Mangrovenwald stellt dieser relationale, im Zentrum von Bwa Kayiman gelegene Raum ein Bekenntnis zu relationalem Wissen, ökologischem Denken und diasporischer Vorstellungskraft dar. 

Über den gesamten Festivalzeitraum hinweg öffnet die Installation einen Raum, in dem Menschen zusammenkommen, Eindrücke aufnehmen und sich austauschen können. Auf diese Weise können sie an der sich entfaltenden Ökologie der Installation teilhaben. Am Samstagabend aktivieren Mitglieder des Kollektivs gemeinsam mit anderen Künstler*innen die Installation mit einer Reihe kurzer Live-Interventionen mit Spoken Word und Tanz. Zudem lädt ein DJ-Set das Publikum mit sanften Klängen ein, zu verweilen, sich zu unterhalten und die Installation und die Darbietungen zu erkunden. Am Sonntagabend bleibt die Installation auch nach dem letzten Programmpunkt des Festivals zugänglich. Damit ermöglicht sie einen Moment des Abschlusses: Anwesende können ein letztes Mal zusammenkommen und Gedanken austauschen sowie sich voneinander und bis zur nächsten Ausgabe von Bwa Kayiman verabschieden. 

Teil von Bwa Kayiman: Crossing the Mangrove.

Auf Deutsch, Englisch, Französisch und Haitianisch-Kreolisch
Ort: Sylvia Wynter Foyer

Termine
Installation: 
Sa., 1.8.2026, 12:00–23:00
So., 2.8.2026, 11:00–23:00

Performative Interventionen:
Sa., 1.8.2026, 21:30

 

 

Location

Haus der Kulturen der Welt | HKW
Haus der Kulturen der Welt | HKW John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin

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