Yade Yasemin Önder liest aus »Anti Müller«

Das sagt der/die Veranstalter:in:
»Liebe ist die Illusion, dass die aktuelle Beziehung hält, und die nach ihrem Ende nur durch eine neue Illusion in Form einer neuen Liebe zur Desillusion werden kann.«
Die Ich-Erzählerin möchte ein Kind. Und die manikürten Männer an ihrer Seite? Die haben alle Zeit der Welt, reden klug über Feminismus, aber wollen sich lieber nicht festlegen. »Anti Müller« ist eine schonungslose Analyse verkrusteter Strukturen und ihrer sanften Vollstrecker, unter deren lackierten Nägeln noch immer der Schmutz des Patriarchats lauert. Das Kinderthema ist der Aufhänger, das Schlachtfeld ist der Literaturbetrieb, die Abrechnung mit den Performative Males ist global – "eine bittere Milieusatire" (Deutschlandfunk Kultur).

Mit großer poetischer Präzision seziert Yade Önders Erzählerin die Mechanismen moderner Beziehungen sowie eines vermeintlich feministischen Kulturbetriebs, der nach wie vor den Männern die Regie überlässt. Über die Bühnen. Und über die Körper.

»Ich wage zu prophezeihen, dieses Buch wird ein feministischer Klassiker.« Daniela Dröscher

Autorinnenfoto: Julia Sellmann

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