FOTO: © Uwe Weiser/Kölner Stadt-Anzeiger
Wenn es weh tut - Ein Abend mit dem Schmerzforscher Tim Hucho
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Wer kennt ihn nicht, den Schmerz? Er ist die universellste aller menschlichen Erfahrungen – und zugleich eine der rätselhaftesten. Warum empfinden manche Menschen nach einer Verletzung kaum etwas, während andere von chronischen Schmerzen geplagt werden, ohne dass sich ein eindeutiger körperlicher Befund finden lässt? Und warum hinkt die Therapie dem Leiden so oft hinterher?
In der Schmerzforschung vollzieht sich derzeit ein stiller, aber fundamentaler Wandel. Jahrzehntelange Gewissheiten werden neu verhandelt. Das Verständnis davon, was Schmerz eigentlich ist – und wie er entsteht, sich verfestigt oder wieder verschwindet – hat sich in den vergangenen Jahren tiefgreifend verändert. Die Konsequenzen für die Behandlung könnten enorm sein.
Welche Forschungen finden den Weg in die Praxis?
Doch vom Labor in die Praxis ist es ein weiter Weg. Viele der vielversprechenden neuen Ansätze sind noch nicht in den Behandlungszimmern angekommen. Wo hakt es? Und was können Betroffene schon heute aus dem wissenschaftlichen Fortschritt für sich mitnehmen?
Mit dem Biochemiker, Schmerzforscher und Leiter der Abteilung für Translationale Schmerzforschung am Uniklinikum Köln sprechen wir an diesem Abend über neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft, über die Frage, warum Schmerz so viel komplexer und viel spannender ist, als wir lange dachten, und ob uns neue Einsichten in Schmerzmechanismen auch neue Möglichkeiten für den Umgang mit Schmerz öffnen könnten.
Ein Abend für alle, die mehr darüber wissen wollen, warum es manchmal wo weh tut und wie vielfältig die Möglichkeiten sind, das Leiden zu beeinflussen. Persönliche Fragen des Publikums sind ausdrücklich erwünscht. Moderiert wird die Veranstaltung von Claudia Lehnen, Chefreporterin beim Kölner Stadt-Anzeiger.