Mit "Inori" und damit einem der vielen Kultstücke von Karlheinz Stockhausen wird das NOW!-Festival eröffnet. Denn passend zum diesjährigen Festival-Schwerpunkt "Transzendenz" spiegelt sich in "Inori" (das japanische Wort für "Anbetungen") die Spiritualität Stockhausens auf einzigartige Weise wider. Im Mittelpunkt stehen zwei Solist*innen, die Gebetsgesten aus unterschiedlichsten Kulturen und Epochen choreografisch und mimetisch darstellen. Alles erwächst dabei aus den Strukturen der Partitur. Musik wird zum Gebet und umgekehrt. Am Pult der Neuen Philharmonie Westfalen steht mit Wolfgang Lischke einer der renommiertesten Stockhausen-Kenner.