Das sagt der/die Veranstalter:in:
An zwei Tagen wird das künstlerische Programm des Festivals durch ein Programm aus Vorträgen und Gesprächen erweitert. Wir beginnen am 24.06. mit einem Blick auf eine mögliche Zukunft und die Frage, wie eine „Post-Work“-Gesellschaft aussehen könnte – eine Welt also, in der Arbeit ganz anders organisiert ist und nicht mehr das Zentrum unserer Identität und Gesellschaftsorganisation bildet.
Am 25.06. sprechen die Philosophin und Autorin von Lost in Work (2021) Amelia Horgan und Nicole Mayer-Ahuja, Soziologin und Autorin von u.a. Power at Work. A Global Perspective on Control and Resistance (de Gruyter, 2021, herausgegeben mit Marcel van der Linden) und Klassengesellschaft akut. Warum Lohnarbeit spaltet – und wie es anders gehen kann (C.H. Beck, 2025) in einem Key Note-Gespräch über die Realitäten unserer gegenwärtigen Arbeitswelten im Kapitalismus, über die zeitgenössische Klassengesellschaft und die Spaltungen, die Lohnarbeit mit sich bringt – und über das Potenzial widerständiger Faulheit und teilweise ungeahnte Allianzen.