Warum sehen wir nur einen kleinen Teil des Lichts – und wie machen Forschung und Technik unsichtbare elektromagnetische Wellen sichtbar?
Die Ausstellung LICHTLINIEN zeigt anhand aktueller Projekte aus dem Raum Dresden, wie Strahlung gemessen, genutzt und gestaltet wird – von Wärmebildern bis zu Materialeigenschaften.
An interaktiven Stationen können Besucher*innen selbst experimentieren: Bei (un)sichtbaren Selfies wird sichtbar, wie Infrarotsensoren durch bestimmte Materialien „hindurchsehen“. Spektrale Objekte nutzen polarisiertes Licht, um verborgene Strukturen in Alltagsdingen sichtbar zu machen. Leuchtende Minerale zeigen, wie UV-Licht Steine zum Leuchten bringt – und was das über ihre Zusammensetzung verrät.
Zugleich sind künstlerische Arbeiten aus einer Residency der Hochschule für Bildenden Künste Dresden am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf sowie eine Camera obscura zu sehen, in denen sich Messbarkeit und Imagination, Experiment und Intuition begegnen. So entsteht eine vielschichtige Auseinandersetzung mit Licht als physikalischem Phänomen, Innovationskosmos und Träger von Wahrnehmung und spekulativem Wissen.
Die Ausstellung richtet sich an alle Wissenschaftsinteressierte und ist kostenfrei.