Im Rahmen der Ausstellung ‚Fast eine Tonne: Atemraum‘ lädt der DG Kunstraum zu einer Ausstellungsführung mit der Kuratorin Benita Meißner ein. Dabei gibt es die Möglichkeit, gemeinsam durch die Ausstellung zu gehen und über die gezeigten Arbeiten ins Gespräch zu kommen.
Die Gruppenausstellung reflektiert das Atmen als Ursprung und Grenze des Daseins durch künstlerische Setzungen. Zehn künstlerische Positionen setzen sich auf unterschiedliche Weise mit Luft, Atem und körperlicher Wahrnehmung auseinander.
Die Kunst versucht seit Jahrhunderten, das Unsichtbare und Flüchtige der Luft sichtbar zu machen. Während Luft lange vor allem als Motiv erschien – etwa als Wind, Wolke, Nebel, Dampf, Rauch oder Atem –, wird sie in der Moderne zunehmend selbst zum Material künstlerischer Arbeit. Zeitgenössische Positionen machen diesen unsichtbaren Prozess auf unterschiedliche Weise erfahrbar und eröffnen mit dem Atem einen Denkraum zwischen Körper und Welt, Innen und Außen, Ich und Anderem.