Goodbye Reese – Zeugnisse eines verschwindenden Ortes
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Die Fotoausstellung »Goodbye Reese« zeigt eindrucksvolle Bilder der ehemaligen Reese-Kasernengebäude an der Sommestraße, deren Geschichte und bevorstehenden Abriss die Augsburger Kulturszene bewegt. Die Dokumentation fängt das Ausräumen und endgültige Verschwinden von einst beliebten Kulturorten wie Kantine und Kradhalle ein und verbindet Erinnerungen an die lange Militärgeschichte des Areals mit dem Wandel der Stadt.
Unter dem Motto »Kulturpark West – Lebt, nützt, bleibt« hatten Angestoßene der Kunst- und Kulturszene bis 2018 für den Erhalt der Freiräume in den früheren Kasernengebäuden gekämpft, die über Jahrzehnte von der US Army genutzt wurden. Doch trotz Protest und sorgfältiger Asbestsanierung fielen ab 2020 Theater und zahlreiche bekannte Kulturstätten den Abrissbaggern zum Opfer; auch der einst prägende Baumbestand rund um den Exerzierplatz verschwand.
Die Vernissage am 11. September im Kulturhaus abraxas (Ballettsaal) lädt dazu ein, die Fotos von Martina Vodermayer zu entdecken. Der Abend beginnt mit einer Begrüßung durch Gerald Fiebig, gefolgt von einem Kurzvortrag von Gerhard Fürmetz zum Thema »Militärischer Erinnerungsort oder kann das weg?«. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung von Christian Z. Müller mit elektronischen Klängen. Der Eintritt ist frei – für alle, die sich für die Geschichte eines Orts und sein visuelles Erinnern interessieren.
Location
Angaben zur Barrierefreiheit
Für dieses Event liegen uns keine Infos zur Barrierefreiheit vor.
Alles zum Thema Barrierefreiheit bei Rausgegangen findest du hier.
Noch mehr Events dieser Location-Page