Titelbild der Veranstaltung "Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1933-1945

FOTO: © #LastSeen

"Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1933-1945

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Zwischen 1938 und 1945 wurden mehr als 200.000 Menschen aus dem Deutschen Reich deportiert. Viele dieser Deportationen sind fotografisch dokumentiert – aus fast siebzig deutschen Städten sind entsprechende Aufnahmen überliefert, weitere könnten noch unentdeckt sein.

Das Forschungsprojekt #LastSeen der Arolsen Archives sichert, sammelt und erforscht seit 2021 diese Bilder und stellt sie in einem digitalen Atlas für Forschung, Bildung und Gedenkarbeit zur Verfügung. Die Ausstellung „Festgehalten“ zeigt ausgewählte Fotografien der Deportationen von Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma sowie von Opfern der NS‑„Euthanasie“. Sie macht sichtbar, dass Deportationen öffentlich stattfanden – am helllichten Tag, beobachtet von Täter*innen und Zuschauenden.

Zur Eröffnung am 17. August 2026, 18 Uhr, spricht Ramona Bräu von den Arolsen Archives und gibt Einblicke in die Arbeit des Projekts und die Bedeutung der Bildquellen.

Die Ausstellung kann zu den angegebenen Öffnungszeiten bei freier Raumkapazität besucht werden. Infotelefon: 034122541000.

Preisinformation:

Spenden können hier oder am Einlass getätigt werden. https://pay.sumup.com/b2c/QNZ0BJ2Y

Location

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