In ENDLICH verbinden Asia Ahmetjanova und Franziska Angerer Mythos und Gegenwart, wenn drei Nornen das Leben und den Tod weben. Mit einer Gruppe älterer Menschen entsteht ein offenes Ritual, das dem Alter und der Endlichkeit Raum gibt, ohne sich wegzuducken 🤝
Drei Nornen sitzen am Stamm der Weltesche. Dort spinnen, knüpfen und durchtrennen sie den Lebensfaden, entscheiden über Leben und Tod. In einer Gegenwart, in der das Lebensende zum größten gesellschaftlichen Tabu geworden ist, wird der Kampf um das Aufhalten des körperlichen Verfalls und des Alterungsprozess zur Lebensaufgabe. In ihrem Musiktheater „ENDLICH“ wagen die Komponistin Asia Ahmetjanova und die Regisseurin Franziska Angerer die Konfrontation mit dem Unvermeidbaren. Gemeinsam mit einer Gruppe älterer Menschen blicken sie auf die eigene Endlichkeit und das Alter mit all seinen Zuschreibungen. Es entsteht ein gemeinsames Ritual zwischen Mythologie und Performance, das sich der letzten Konsequenz des Lebens stellt.