Felix Mendelssohn Bartholdys Schaffen fächert sich zwischen seinen zwei berühmtesten Oratorien "Paulus", einer frühen Komposition, und dem "Elias", der kurz vor dem Tod des Komponisten entstand, auf. 1846 in Großbritannien in englischer Sprache uraufgeführt, erlebte
Mendelssohn die deutsche Erstaufführung nicht mehr. In seinem weltberühmten Oratorium zeichnet er zusammen mit Textdichter Julius Schubring, einem dessauischen mit Mendelssohn befreundeten Theologen, den vielseitigen Charakter des alttestamentarischen Propheten Elias nach. Wie der Namensgebende selbst changiert auch die Musik zwischen dramatischen, kraftvollen Momenten auf der einen Seite und versöhnenden, warmen auf der anderen Seite. Der Dirigent Constantin Trinks führt die Essener Philharmoniker und das hochkarätige Solist*innenensemble, darunter Derek Welton als Elias, durch den Abend.