Der Gewinner des Rubinstein- und Tschaikowsky-Klavierwettbewerbs zählt zu den faszinierendsten Pianisten unserer Zeit. Wenn Daniil Trifonov spielt, scheint er ganz mit seinem Instrument zu verschmelzen. "Er hat alles und mehr, in ihm steckt Zartheit ebenso wie das Dämonische. Ich habe nie so etwas gehört", äußerte sich die Grande Dame des Klavier Martha Argerich. Er selbst ist stets auf der Suche, denn Musik müsse man "ständig anders begegnen". Und so tauscht Trifonov, der Beethovens Klavierkonzerte mit den großen Orchestern auf der ganzen Welt gespielt hat, dieses Mal den großen Konzertflügel gegen einen intimer klingenden und nuancenreichen Hammerflügel und bringt eine Rarität mit: das selten aufgeführte Es-Dur-Klavierkonzert WoO 4 des gerade einmal 14-jährigen Beethoven, das mit seiner ungestümen Frische auch Referenzen zu der Verspieltheit eines Mozart aufweist.