Noten sind gedruckte Zeichen. Aber sie alle enthalten auch Botschaften hinter dem Sichtbaren. Hier beginnt die Magie. Auch für Lukas Sternath: "Immer wieder muss ich mich hinterfragen: Was möchte der Notentext, was möchte ich daraus ableiten?" Sternath ist gebürtiger Wiener. "Eine sehr wichtige, prägende Zeit war meine Mitgliedschaft bei den Wiener Sängerknaben. Sie prägt mich bis heute." Für seine weitere Ausbildung ist Sternath weitergezogen, nach Hannover, zu Igor Levit. "Er hat mir vor allem beigebracht, Vertrauen in den eigenen Klang zu entwickeln." Sternath ist mit Mitte 20 bereits eine herausragende Künstlerpersönlichkeit. Das erlaubt ihm, sich an die Gipfelwerke des Repertoires zu wagen, etwa an die großen Sonaten von Franz Schubert und die Diabelli-Variationen von Ludwig van Beethoven.