FOTO: © Ndayé Kouagou
Ausstellungseröffnung: Ndayé Kouagou "Dogs will be Dogs"
Das sagt der/die Veranstalter:in:
DOGS WILL BE DOGS
Ndayé Kouagou
Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 3. September, ab 18 Uhr
Wir laden Sie herzlich, zur Eröffnung der Ausstellung Dogs will be Dogs ein.
„Ist es besser, von einer Person gehasst zu werden oder von dreien?“ Was auf den ersten Blick wie ein prägnanter Social-Media-Hook klingt, entpuppt sich in Ndayé Kouagous Neuproduktion Heaven’s Truth als ungeschönte Analyse einer Gegenwart, in der ethische und moralische Verantwortung dem Ringen um soziales Kapital geopfert werden.
Im Heidelberger Kunstverein verräumlicht der Künstler dafür eine Fabel um vier zu Hunden stilisierte Charaktere – Pudding, Pimpim, Puhda und Pochi –, deren unstetes Beziehungsgeflecht zum Exempel für subtile Ausschlussmechanismen und die Logik des Ressentiments wird. Kann man einer Figur die Empathie versagen, deren Racheakt sich gegen eine Gemeinschaft richtet, die sie zeitlebens ausgeschlossen hat?
Programm der Ausstellungseröffnung am 3. September 2026
18:30 Uhr: Eröffnung mit Sektempfang und einführender Rede des Kurators Søren Grammel
19:00 – 22:00 Uhr: Bar Blau (Drinks & DJ-Set)
20:00 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit Co-Kuratorin Fabienne Finkbeiner
Ausstellungslaufzeit: 4. September - 15. Dezember 2026
Kurator: Søren Grammel
Co-Kuratorin: Fabienne Finkbeiner
Über den Künstler & Institutionelle Kooperation
Ndayé Kouagou (geb. 1992 in Paris, wo er lebt und arbeitet) zählt zu den aktuell prägenden und diskutierten Stimmen innerhalb der Ultra-Contemporary Art.
Kouagous Arbeiten wurden weltweit in renommierten Institutionen und Biennalen präsentiert, darunter das Frac Île-de-France (Paris), die Fondazione Sandretto Re Rebaudengo (Turin), das WIELS (Brüssel), die Liverpool Biennale, die Manifesta 14 (Prishtina) sowie die Biennalen von Athen, Sharjah und Sonsbeek.
Der Heidelberger Kunstverein ist außerordentlich stolz darauf, mit Dogs Will Be Dogs die zweite institutionelle Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland zu präsentieren. Die Produktion der ausgestellten Neuarbeiten wurde von der Collezione Maramotti (Reggio Emilia) in Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Kunstverein unterstützt. Im Anschluss an die Premiere in Heidelberg wird die koproduzierte Arbeit im Herbst auf der renommierten Lyon Biennale zu sehen sein.
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