Auf Spurensuche: NS-Vergangenheit im eigenen Unternehmen - Historisch-politische Bildungsarbeit im betrieblichen Kontext

FOTO: © GfZL

Auf Spurensuche: NS-Vergangenheit im eigenen Unternehmen - Historisch-politische Bildungsarbeit im betrieblichen Kontext

Noch niemand hat sich das Event gemerkt.

Das sagt der/die Veranstalter:in:

NS-Zwangsarbeit war während des Zweiten Weltkrieges ein alltägliches Massenverbrechen. Nach dem Krieg zählten Zwangsarbeiter:innen jedoch jahrzehntelang zu den vergessenen Opfern des Krieges. Ein Großteil der Firmen, die von Zwangsarbeit profitiert hatten, lehnten lange jegliche Verantwortung ab und die spät einsetzende Aufarbeitung war ein mühsames Ringen, meist getragen von Überlebenden und der engagierten Zivilgesellschaft.

In der Podiumsveranstaltung wollen wir deshalb den Blick auf folgende Fragen richten: Welche Rolle spielen Betriebe heute in der Aufarbeitung ihrer eigenen NS-Vergangenheit? Wie gelingt es, Mitarbeiter:innen für NS-Geschichte im eigenen Unternehmen zu sensibilisieren und Verantwortung im Heute zu stärken? Und kann berufsspezifische historisch-politische Bildung in Gedenkstätten einen Beitrag dazu leisten?

Gäste:
Rebekka Cöster, Arbeit und Leben Sachsen e.V.
Nelson Rustemeyer, Leipziger Verkehrsbetriebe
Isabel Panek, Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Moderation: Anja Neubert, Universität Leipzig

 

Location

Pöge-Haus
Pöge-Haus Hedwigstraße 20 04315 Leipzig

Organizer | Sonstiges

Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig Sonstiges

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