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5. Sinfoniekonzert
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Werke von Arthur Honegger, Francis Poulenc und Igor Strawinsky
Sechs Minuten genügten, um den zuvor kaum bekannten 32-jährigen Schweizer Komponisten Arthur Honegger 1924 international berühmt zu machen. Serge Koussevitzky dirigierte in der Pariser Opéra jenes Stück, dem Honegger den enigmatischen Titel einer Schnellzug-Lokomotive vom Typus »Paci³c« mit der Achsenfolge 2-3-1 gab und das in kühnen Klängen eine Eisenbahnfahrt, inklusive stetiger Beschleunigung, schildert. Das Stück wurde zum Symbol für den Triumph moderner Technik. Francis Poulenc, der in den 1920er Jahren genau wie Honegger der illustren »Groupe des Six« angehörte, komponierte 1932 ein Klavier- Doppelkonzert, das mit leichtfüßiger Eleganz Rokoko und fernöstliche Exotik, Cabaret- und Marschmelodien zusammenbringt.
Geschrieben für den Impresario der Ballets Russes, Serge Diaghilew, wurde die Ballettmusik »Der Feuervogel« von Igor Strawinsky 1910 vollendet. Der berauschende Klang dieses frühen Meisterwerks, mit dem der Komponist seinen internationalen Durchbruch errang, µießt wie ein Lavastrom dahin: strahlend und mitreißend. Für den Konzertsaal richtete Strawinsky das Werk in gleich drei Suiten ein. Die mittlere davon, entstanden 1919, erklingt in diesem Sinfoniekonzert.
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