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4. Sinfoniekonzert
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Werke von Béla Bartók und Ottorino Respighi
Der junge Béla Bartók war fasziniert von der archaischen Rhythmik ungarischer Volksmusik. Zugleich zeigte er sich offen gegenüber musikalischen Strömungen seiner Zeit, wie dem französischen Impressionismus. Als Reverenz an Claude Debussy versteht sich der Titel »Deux Images« (Zwei Bilder) seines Opus 10 aus dem Jahr 1910, bei dem sich impressionistische und folkloristische Einµüsse miteinander verbinden. Bartóks 1926 entstandenes erstes Klavierkonzert bricht mit vielen Konventionen. Eine unablässige Motorik treibt das Stück an, bei dem der Rhythmus zum wichtigsten Strukturelement und das Klavier als perkussives Instrument eingesetzt wird.
Durch seine populäre »Römische Trilogie« ist Ottorino Respighis Name bis heute eng mit der »Ewigen Stadt« verbunden, obwohl er sich dort erst im Alter von 34 Jahren niederließ. Der 1924 uraufgeführte Mittelteil der Trilogie, »Die Pinien von Rom«, beschreibt in äußerst suggestiven musikalischen Tableaus vier verschiedene Orte vor wechselndem historischem und tageszeitlichem Hintergrund: Pinien vor der Villa Borghese, an einer Katakombe, auf dem Gianicolo und schließlich an der Via Appia, über die ein römischer Konsul mit seinem Heer zum Kapitol vorrückt.
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