Am 23. Mai jährt sich der Todestag von Karl Koch, in der digitalen Welt bekannt als „Hagbard Celine“, zum 37. Mal. Sein Schicksal steht in direktem Zusammenhang mit dem sogenannten KGB-Hack – einem der folgenreichsten Spionagefälle der deutschen Computergeschichte, welcher das öffentliche Bild der Hacker-Szene nachhaltig prägte.
Karl Koch wird als Persönlichkeit zwischen technischem Forschergeist, Drogenabhängigkeit und Verschwörungstheorien rund um die Illuminaten und die Zahl 23 beschrieben. Sein Tod am 23.05.1989 unter ungeklärten Umständen ist bis heute Gegenstand von Analysen.
Die Veranstaltung widmet sich der Betrachtung der Hintergründe sowie der Diskussion über die Auswirkungen des Falls auf das moderne Verständnis von IT-Sicherheit.