***30 JAHRE HAFENKLANG - OPEN AIR & CLUB*** u.a. mit: Lynks - Ceschi - Hammerhead - Sexschweiss - Clamm - MPC Lafote - Patric Catani - ILL - GAMEBOYZ II MEN - VJ Wasted - u.v.m.!

FOTO: © Hafenklang Kultur e.V.

***30 JAHRE HAFENKLANG - OPEN AIR & CLUB*** u.a. mit: Lynks - Ceschi - Hammerhead - Sexschweiss - Clamm - MPC Lafote - Patric Catani - ILL - GAMEBOYZ II MEN - VJ Wasted - u.v.m.!

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Kostenloses Festival im und vor dem Hafenklang von 14:00 - 22:00! Danach geht es drinnen weiter für nen schmalen Taler (15€)! 

14:00 - 22:00 OPEN AIR:

Clamm
Hailing from Naarm/Melbourne, punk trio CLAMM—comprising Jack Summers, Miles Harding, and Stella Rennex—delve into the tumultuous experience of youth striving to lead an authentic and principled life in an increasingly chaotic world. Their music confronts the challenges of navigating entrenched systems of power and oppression while striving to preserve mental well-being and a strong sense of self. Through their raw and visceral sound, CLAMM aspires to foster community, ignite creativity, and provide a channel for catharsis
https://open.spotify.com/intl-de/artist/2QYx4UUKqLe1OUWFkjclqH
https://www.instagram.com/clammxo/

Ceschi
Ceschi Ramos’ music was born out of the worlds of underground Hip Hop, Hardcore Punk & Folk. His version of songwriting may include machine-gun-speed-raps or emotive ballads inspired by Latin American troubadours. Over the last decade he has toured North America, Europe, Asia & Australia. In 2008 he started his own independent label called Fake Four & has amassed a cult following worldwide. Although it’s difficult to describe the type of music that Ceschi makes, it is not difficult to feel the ferocious heart that is behind it all.
https://sites.google.com/view/ceschimusic/ceschi-ramos-new-haven-folk-rap?authuser=0
https://ceschi.bandcamp.com/


MPC LAFOTE heißt der Vogel und fliegt in seine Schublade aus hartem Pop. Mal mit Liveschlagzeug mal mit der alten MPC 1000 und schon wieder tauchen die 3 ergebenen P´s auf: Punk Pop Pechno.
Immer wieder aufstehen, dabei ab und zu aus dem Fenster gucken und die Reste dieser gehetzten Welt genießen. Und so geht der Tag gut zu Ende, weil man was Außergewöhnliches entdeckt hat und das passiert selten.
https://mpclafote.bandcamp.com/
https://www.youtube.com/results?search_query=mpc+lafote
https://www.instagram.com/lafotefotos/

Lynks
From behind a series of outlandish masked costumes, the anonymous British artist is using humour and horniness to explore queer pride and queer shame. Drag, music and theatre colliding in a daze of queer industrial pop; with a singular aim of bringing joy back to club culture.
https://www.lynkslynkslynks.net/
https://www.lynkslynkslynks.net/watch


HAFENKLANG:

Sexschweiss sind nicht zu stoppen und legen im Jahr ihres Debütalbums GESTANK direkt ihr zweites Album DADA nach.
Aktiv aggressiver Umgang mit Alltagsfatigue, höllische Abgründe des Nachtlebens durchsetzt vom Verlangen nach einem Funken Hoffnung
umreißen die Eckpunkte des neuen Release der Vier.
„Sexschweiss holen mich da ab, wo Dÿse mich haben stehen lassen und ich würde überall mit ihnen hingehen. Der Gesang ist eine Performance: Jedes Mal, wenn Claudia Röhrle anfängt zu singen, geht ein Vorhang auf, übelst gute Drums, schlimm-schlaues Songwriting und irgendwie klingt diese Band wie eine Punkband, die sehr leichtfüßig noch ganz andere Genres bespielen könnte.“ Visions Magazin 07.08.25
DADA erscheint am 18.12.25 bei Schaufel und Besen Records
www.sexschweiss.de

HAMMERHEAD
HAMMERHEAD sind seit Ende der 80er unterwegs und haben die erstaunliche Fähigkeit entwickelt, sämtliche Trends, Moden und Vernunftphasen der deutschen Punk- und Hardcore-Szene zu überleben. Während andere Bands irgendwann anfingen, ihre Befindlichkeiten zu vertonen oder sich für besonders relevant zu halten, machten Hammerhead einfach weiter: laut, bissig und mit einer gesunden Verachtung für alles, was nach Selbstoptimierung riecht.
Die Band aus dem Rheinland besingt seit Jahrzehnten die wirklich wichtigen Themen des Lebens: Abstürze, Absurditäten, deutsche Zustände, menschliche Fehlleistungen und den täglichen Kampf gegen die Zumutungen der Realität. Mit scharfem Humor, trockenem Zynismus und einem Blick für das Groteske entstanden Songs, die irgendwo zwischen Kneipe, Wutbürgerversammlung und Psychiatriewartezimmer angesiedelt sind.
Wer nach einer Gebrauchsanweisung für Hammerhead sucht, findet sie vielleicht in den Worten von Tobias Scheiße: „Ich bin Punkrocker und werfe Mülltonnen …“. Viel mehr Programm wird man kaum bekommen. Und während andere Bands ihr Publikum umarmen wollen, reichen Hammerhead seit Jahren ein freundliches „Sterbt alle!“ über die Bühnenkante. Dazwischen bleibt immer noch genug Zeit für Klassiker wie „Ich sauf allein“ und andere lebensnahe Bestandsaufnahmen.
Mehr als 35 Jahre nach ihrer Gründung wirken Hammerhead noch immer wie die musikalische Vertonung einer durchzechten Nacht, in der man gleichzeitig über alles lachen und sich über alles aufregen möchte. Genau deshalb funktionieren sie bis heute.
www.hammerhead.de


Ab 22:00 15€ AK

Andradonna is the stage name of Andrei, a Romanian-born, Hamburg-raised alternative and electronic music artist who blends electronic beats with rock, metal, and hip-hop influences. He launched the project in 2020 and is well-known for his distinct DIY sound and engaging stage presence.
https://soundcloud.com/andradonna
https://andradonna.bandcamp.com/track/injury-with-louis-ottley-2

Patrick Catani
Der vorliegende Beitrag untersucht das schwer klassifizierbare Phänomen Patric Catani, ein seit den frühen 1990er-Jahren aktives, multiformes Kreativgebilde, dessen Aktivität sich in den Grenzbereichen von Breakbeats, Kindergarten Gabba, 8bit und psychoaktiver ChipHop Musik verorten lässt.
Bereiche, in denen sich Klangstrukturen und Wahrnehmung zugleich verschieben.
Entzieht sich Cataniensis Patricii einer eindeutigen Klassifikation, weil es sich um ein Tier handelt, einen Elefanten mit nahezu unbegrenztem Sample-Gedächtnis, eine Schildkröte mit stoischer Entwicklungslogik, ein Gürteltier, gepanzert gegen ästhetische Trends? Oder liegt die treffendere Beschreibung in einem schleimpilzartigen Netzwerk, einer widerständigen Distel oder gar einer geologischen Formation, geformt durch Jahrzehnte von Druck, Lärm und Zeit? Die vorliegenden Beobachtungen bleiben widersprüchlich. Über einen Zeitraum von nahezu 35 Jahren weist der Organismus eine bemerkenswerte Persisten in seiner Unbeirrbarkeit auf. Widerstände, technischer, kultureller oder ökonomischer Natur, werden nicht nur überstanden, sondern als formgebende Kräfte integriert. Das resultierende Klangbild passt sich nicht an, sondern strukturiert seine Umgebung.
Anstelle einer eindeutigen taxonomischen Zuordnung lässt sich Cataniensis Patricii modellhaft als Überlagerung mehrerer Zustände beschreiben: hochenergetische, fragmentierte elektronische Rhythmik (inklusive Breakbeats, Rave-Strukturen und deren Dekonstruktionen); Rap als kommunikative und soziale Oberfläche; sowie (auf Steam, Nintendo und Playstation) eine spielbasierte Klangdynamik, in der musikalische Prozesse nicht linear verlaufen, sondern sich wie interaktive Systeme verhalten—reaktiv, modular und in permanenter Rekonfiguration. Frühe Beobachtungen in Homecomputer-basierten Ökosystemen (E de Cologne, Flex Busterman, Ec8or) zeigen bereits eine extreme Verdichtung von Rhythmus und Material unter limitierten Bedingungen. Im weiteren Verlauf der Beobachtungen differenziert sich das Gebilde in koexistierende Ausprägungen: Produktionen für und mit anderen Akteuren (u. a. Steve Hive (mit Paul PM auf Wordsound / Blackhoodz), Puppetmastaz, Xberg Dhirty 6 Cru, heute neuerdings auch Gubenstreet Boys), Arbeiten im Bereich Sound Art und Theatermusik, sowie der Candie Hank-Komplex.
In dieser Phase erreicht Cataniensis eine maximale Abweichung: Moog-basierte Klanglandschaften, die zwischen kindlicher Absurdität und präziser Synthese oszillieren, - ein Zustand, häufig als „kontrolliertes Delirium“ beschrieben, in dem melodische Fragmente wie organische Partikel durch ein elektronisches Nervensystem zirkulieren. Die Integration in interaktive Game Systeme (BattleBlock Theater, Pit People, Alien Hominid Invasion) markiert schließlich einen Übergangspunkt, an dem Klang vollständig als dynamisches, spielbares System gedacht wird.
Aktuelle Beobachtung: Konvergenzereignis Gegenwärtig tritt das System in eine seltene Phase der Selbstüberlagerung ein: Das gesamte Oeuvre manifestiert sich in einer komprimierten Live-Darbietung im Hafenklang, einer Einrichtung, die selbst eher als offenes Versuchsfeld denn als klar definierbarer Raum beschrieben werden kann. Die Darbietung lässt sich als Superorganismus-Zustand interpretieren, in dem sämtliche Ausprägungen simultan aktiv sind und sich in Echtzeit überlagern, kein lineares Set, sondern ein kontinuierlicher Zustandswechsel zwischen Fragment, Erinnerung und Mutation.
https://patric-catani.bandcamp.com/
https://www.catani-music.de/

Gameboyz 2 Men are Micha Volders (ICCHA, Vermin Twins, Meteor Musik,…) and Dijf Sanders (The Violent Husbands, Teddiedrum, Dijf Sanders,…). Two iconic producers who clench fists to create badass beats and mayhem on oldskool Gameboys. Expect Boys Noize / Justice / Techno like constructs of 4 bit pulse waves. A rave party where things can go wrong in a good way on so many levels.
youtube.com/watch?v=iZNkPBvlAYQ&source_ve_path=MjM4NTE&embeds_referring_euri=https%3A%2F%2Ftoutpartout.be%2F

22:00 - 6:00 Kometenstarke Klänge
DJETTE CLYDEROCK
DJ FUZZY TRIPS
THE ONE AND ONLY DJ BASTER
VJ WASTED
+ Guests

6:00 - 9:30
ILL CREW

Preisinformation:

14:00 bis 22:00 kostenloses Festival, danach Eintritt 15€ Abendkasse

Location

Hafenklang
Hafenklang Große Elbstraße 84 22767 Hamburg

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