Zu ebener Erde und erster Stock

Zu ebener Erde und erster Stock

Noch niemand hat sich das Event gemerkt.

In the organizer's words:

Ein Musiktheater mit satirischem Blick auf Glück und Schicksal: Johann Nestroys Stück spielt gleichzeitig auf zwei Ebenen, wie es 1835 erstmals für Aufsehen sorgte. Auf der Bühne überschlagen sich in einem Mietshaus die Verhältnisse, wenn der einst reiche Spekulant Herr von Goldfuchs im ersten Stock seinen finanziellen Ruin erlebt und der mittellose Tagschreiber Adolf Schlucker im Erdgeschoss dank eines überraschenden Erbes unerwartet reich wird. Neben den turbulenten Geldgeschichten bringt das Stück auch die Liebesgeschicke durcheinander und zeigt ein Haus, in dem geordnete Strukturen kaum eine Rolle spielen. Die szenische Idee, zwei Stockwerke gleichzeitig sichtbar zu machen, bleibt ein prägendes Bild für die Gegensätze von Überschwang und Bedürftigkeit. Das Ensemble wird geleitet von Regisseur Bastian Kraft, mit Bühnenbild von Peter Baur und Kostümen von Inga Timm. Live-Musik liefert Alexander Xidi Christof gemeinsam mit weiteren Musiker:innen, darunter Keyboard, Geige und Schlagzeug. Szenische Elemente wie Video, Lichtdesign und Choreografie runden die Inszenierung ab, unterstützt von einem erfahrenen Team aus Dramaturgie, Sound und Körperarbeit. Die Aufführung dauert etwa zweieinhalb Stunden inklusive Pause. Wer Interesse an origineller musikalischer Satire und vielschichtiger Bühnenkunst hat, findet hier eine lohnende Produktion.

Location

Burgtheater
Burgtheater Universitätsring 2 1010 Wien