Vortrag Schulden und Klimakrise
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Bis zum Hals in den Miesen – Lösungen ganzheitlicher denken!
Schulden und Krisen – Zusammenhänge, kritische Reflektionen und Wege der Ent- statt Anspannung
Termin: Donnerstag, 06.08.2026, 18:00 Uhr
Ort: Katholisches Zentrum Herz Jesu, Iserlohn-Hennen, Schöneberger Straße 1, 58640 Iserlohn
Zu Gast: Martina Stutz, politische Referentin bei www.erlassjahr.de .
In einer globalisierten Welt hängt alles mit allem zusammen. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Doch heute ist das Bewusstsein dafür bereits gewachsen. Kriegerische Konflikte in der Ukraine oder dem Mitteren Osten treiben die Spritpreise in Europa nach oben, in Deutschland ausgestoßenes CO2 verschärft die Klimakonsequenzen im Südpazifik-Inselstaat Tuvalu und Finanzprodukte, die in einem Teil der Welt für Wohlstand oder stabile Renten sorgen sollen, können in anderen Teilen der Welt Ausbeutung, Abhängigkeiten und soziales Leid schaffen. Wir müssen beginnen bei unseren alltäglichen Handlungen die globale Perspektive mitzudenken. Was ist einer nachhaltigen, friedlichen Zukunft wirklich dienlich? Was spitzt demgegenüber Krisen und Konflikte weiter zu?
Der Finanzsektor und speziell auch die Verschuldung ganzer Staaten rücken dann schnell in den Fokus.
Wie kommen Schulden zustande? Sind diese legitim entstanden? Helfen Sie bei der Entwicklung von Ländern oder fesseln Sie Akteure und zwingen diese, ihre Rohstoffe zu verramschen und ihre politischen Stimmen für Interessen anderer, reicherer Länder herzugeben.
Wenn wir die Polykrisen dieser Welt verstehen und lösen wollen, kommen wir um eine globale Betrachtung von Zusammenhängen kaum herum. Wenn wir wirklich Lösungen im Sinne eines globalen Gemeinwohls anstreben, werden wir uns selbst im Gefüge kritischer selbst betrachten müssen. Wenn wir auf Entspannung statt weiterer Anspannung globaler Beziehungen fokussieren wollen, müssen wir uns öffnen, emphatisch sein, bereit sein, Fehler einzugestehen und beginnen konsequent zukunftsorientiert und enkeltauglich zu handeln.
Eine friedlichere, gesündere und nachhaltigere Welt könnte der Preis sein, eine Welt, die für für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier genügend bereitstellt um zufrieden zu leben.
Ein radikaler Ansatz? Vielleicht?! Doch was wäre die Alternative? – Diskutieren Sie mit!
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