Jedes Jahr kommen Dutzende von jungen Menschen aus vielen verschiedenen Ländern zum IFLC – die meisten von ihnen sind einander fremd. Sie sprechen unterschiedliche Sprachen und stammen aus unterschiedlichen Kulturen, und doch trägt jeder einen Teil derselben Geschichte, die sie gemeinsam auf der Bühne zum Leben erwecken werden.
Monate im Voraus proben Tänzer ihre Choreografien und Sänger ihre Melodien. Manchmal reisen Choreografen von Land zu Land. Und wenn das Camp beginnt, kommen junge Menschen aus Afrika, Europa, Asien und Amerika zusammen – in derselben Aufführung, auf derselben Bühne – und werden zu einem Ganzen. Fünfzehn Tage lang arbeiten sie zusammen, lachen zusammen und werden gemeinsam müde. Wenn die Sprache nicht ausreicht, spricht die Musik. Wenn Worte enden, erzählt die Bewegung die Geschichte. Und dann kommt der Tag des Abschieds.
Denn in nur fünfzehn Tagen sind nicht bloß eine Aufführung entstanden, sondern echte Freundschaften. Beim IFLC erleben junge Menschen diese Wahrheit: Trotz unterschiedlicher Hautfarben, Sprachen und Kulturen sind die Toleranz, die Liebe und das Verständnis, die die Menschheit benötigt, möglich.