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Medea in Kolchis
Das sagt der/die Veranstalter:in:
FREMDE SONNE
Die Argonauten. Iason. Medea.
Eine Serie in sechs Folgen von Roland Schimmelpfennig
Folge iv.
Regie: Karin Beier
iv. Medea in Kolchis: Eine Rekonstruktion
Vier Menschen sitzen beieinander. Vieles deutet darauf hin, dass sie sich in einer Art Therapiesitzung befinden oder in einer Psychiatrie. Es könnte aber genauso gut das Jenseits sein, eine Unterwelt wie die des Hades. Unter den vier Menschen befindet sich einer, der seit langem tot ist, Absyrtos, der Bruder der Medea, während die anderen – Iason, Medea, Aietes – noch am Leben sind. Eine Begegnung der Lebenden, Untoten und Toten, die so niemals stattgefunden haben kann. Roland Schimmelpfennig ersinnt eine Art Erinnerungsraum, in dem die vier mühsam eine gemeinsame Version der Geschichte zu „rekonstruieren“ suchen. Wir folgen ihnen nach Kolchis, um zu erfahren, was genau da mals dort geschehen ist. Medea hat Iason zum Goldenen Vlies verholfen, so viel steht fest. Aber aus welchem Grund? War es Liebe oder Berechnung? Und wer hat nun ihren Bruder Absyrtos zerstückelt, um den Vater Aietes an der Verfolgung zu hindern? Ausgangspunkt des Textes ist eine Retrospektive und die Frage nach der Macht der Narration, die die Wirklichkeit rückwirkend scheinbar zu korrigieren vermag.
Mit: Lina Beckmann, Sebastian Blomberg, Devid Striesow und Kristof Van Boven
Regie: Karin Beier
Bühne: Johannes Schütz
Kostüme: Wicke Naujoks
Musik: Jörg Gollasch
Video: Severin Renke
Licht: Annette ter Meulen
Dramaturgie: Sybille Meier
Weitere Infos: Medea in Kolchis | Deutsches Schauspielhaus Hamburg
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