**Dieses Angebot richtet sich an junge Menschen bis 30 Jahre**
Männer rechts, Frauen links? Ganz so simpel ist es vielleicht nicht. Und doch lässt sich seit einigen Jahren ein politischer Trend beobachten, der in der Forschung als Political Gender Gap bezeichnet wird.
Gemeint ist eine wachsende Differenz im Wahlverhalten: Während junge Männer sich zunehmend konservativ bis rechts orientieren, wählen Frauen im gleichen Alter eher progressiv-links. Dieser Unterschied reicht längst über das Kreuz auf dem Wahlzettel hinaus. Er verweist auf divergierende Wahrnehmungen in der digitalen wie analogen Welt, die konträre Wertevorstellungen begründen.
Am stärksten ausgeprägt ist der Political Gender Gap in der Generation Z, also bei jungen Männern und Frauen zwischen 16 und 30 Jahren. Genau an sie richtet sich daher die Veranstaltung. Wir laden ein zur offenen Diskussionsrunde: Wie steht es um die politische Polarisierung der Geschlechter – in Lübeck, Schleswig-Holstein, Deutschland und global? Welche Faktoren treiben sie voran und welche Rolle spielen soziale Ungleichheiten, patriarchale Wertvorstellungen und moderne Feminismen in diesem Kontext? Und stellt der wachsende Political Gender Gap eigentlich ein gesellschaftliches Problem dar?
Dabei sind:
Moderation: Christine Strotmann / Amrei Falkson, FES Nord
Anmeldung über unseren Kooperationspartner: willy-brandt.de/ausstellungen/veranstaltungen/jung-politisch-gespalten-warum-junge-maenner-und-frauen-zunehmend-unterschiedlich-waehlen/
Eine Kooperation des Willy-Brandt-Hauses Lübeck mit dem Regionalbüro Nord der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Preisinformation:
kostenlos