FOTO: © fantasy filmfest
Hope (koreanische OmeU) // 40. Fantasy Filmfest // Deutschlandpremiere // Abschlussfilm
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Hope
Dass Na Hong-jin immer ein bisschen im Schatten seiner Landsmänner Bong Joon-ho und Park Chan-wook steht, ist eine der großen Ungerechtigkeiten des modernen Weltkinos. Das wird jetzt aber mit HOPE geradegerückt. Hiermit löst er alle Versprechen ein, die Na mit seinen ersten drei Filmen gegeben hat. Denn wenn THE CHASER, THE YELLOW SEA und THE WAILING schon pures Kino waren, eine furiose Mischung aus Action und einem irren Rausch aus Licht und viel Schatten, dann ist HOPE jetzt direkt in Bilder übersetztes Adrenalin.
In der ersten Stunde verschlägt es uns die Sprache, und in der zweiten Hälfte zweifelt man am eigenen Verstand. Echt jetzt, denkt man sich im Stillen, das traut er sich doch nicht. Aber Na traut sich! Sein elektrisierender Horrorthriller über eine Invasion Außerirdischer ist für die Begegnungen der dritten Art das, was SICARIO für den Drogenkartell-Thriller geleistet hat: Erst einmal lupenreine Action, mit einer nicht enden wollenden, unglaubliche sechzig Minuten dauernden Sequenz, die atemlos immer nur nach vorne drängt und ein winziges Fischerdorf nach allen Regeln der Kunst auseinandernimmt. Um dann in ein Salto-mortale-schlagendes Alien-Spektakel im benachbarten Wald zu münden, das alles hat, was man sich als Filmfan wünschen kann: Darauf ein Gläschen Soju. Oder doch besser eine ganze Flasche?
///
The fact that Na Hong-jin has always stood somewhat in the shadow of his fellow countrymen Bong Joon-ho and Park Chan-wook is one of the great injustices of modern world cinema. HOPE finally sets the record straight. With this film, Na delivers on all the promises he made with his first three films. Because if THE CHASER, THE YELLOW SEA and THE WAILING were already pure cinema – a furious blend of action and a feverish rush of light and shadow – then HOPE is adrenaline translated directly into images.
The first hour leaves us speechless, and in the second half we begin to question our own sanity. Really? you find yourself thinking. Surely he’s not actually going to do that. But Na does. His electrifying horror thriller about an alien invasion does for third-contact encounters what SICARIO did for the drug cartel thriller: first and foremost, it is pure, flawless action, featuring an unrelenting, astonishing sixty-minute sequence that relentlessly propels forward, tearing apart a tiny fishing village with breathtaking precision. It then culminates in an absolutely jaw-dropping alien spectacle in the nearby forest, delivering everything a film fan could possibly wish for. Time for a glass of soju. Or perhaps better yet, an entire bottle?
Film: Hope (Südkorea 2026)
Regie: Na Hong-jin
Darsteller: Hwang Jung-min, Zo In-sung, Hoyeon, Taylor Russell, Cameron Britton, Alicia Vikander, Michael Fassbender
Drehbuch: Na Hong-jin
Dauer: 160 min
Sprachfassung: koreanische OmeU
More Infos & Tickets:
Location
Angaben zur Barrierefreiheit
Für dieses Event liegen uns keine Infos zur Barrierefreiheit vor.
Alles zum Thema Barrierefreiheit bei Rausgegangen findest du hier.
Organizer | Festival
Weitere Termine von Hope (koreanische OmeU) // 40. Fantasy Filmfest // Deutschlandpremiere // Abschlussfilm
09.
September
20:15
Berlin
Zoo Palast
12,00 bis 14,00 €
16.
September
20:15
Köln
Residenz Kino
12,00 bis 14,00 €
16.
September
20:15
Stuttgart
Gloria 2
12,00 bis 14,00 €
Vielleicht gefällt dir auch das?
Noch mehr Events dieser Location-Page