Das sagt der/die Veranstalter:in:
Nach dem Roman von Shammai Golan
Was bleibt vom Menschen, wenn er gezwungen ist, sich selbst auszulöschen, um zu überleben?
Das Internationale Berliner Drama Theater (IBDT) bringt einen eindringlichen Stoff auf die Bühne, basierend auf dem Roman des israelischen Schriftstellers und Holocaust-Überlebenden Shammai Golan.
Im Zentrum steht ein Mann, der sich im Angesicht der Gewalt des Krieges in ein kaum wahrnehmbares Wesen verwandelt: Er schrumpft, zieht sich zurück, wird unsichtbar — wie ein Wurm im Verborgenen.
Diese Metapher ist kein poetischer Effekt, sondern eine radikale Beschreibung eines inneren Vorgangs. Das Stück verhandelt das Verschwinden nicht als Schwäche, sondern als existenzielle Strategie des Überlebens. Es zeigt, wie sich traumatische Erfahrung in den Körper einschreibt und dort fortlebt — jenseits von Sprache und Erinnerung.
Die Inszenierung von Mikhail Teplitsky (Malenky Theatre, Tel Aviv; Preisträger der „Goldenen Maske“) arbeitet mit einem vielsprachigen Ensemble aus der Ukraine, Russland, Lettland, Aserbaidschan und Deutschland. Diese künstlerische Konstellation erweitert den Blick auf das Geschehen: Die Geschichte wird nicht als abgeschlossenes historisches Ereignis erzählt, sondern als offene, gegenwärtige Erfahrung von Verletzlichkeit, Anpassung und Weiterleben.
Ein konzentrierter Theaterabend über die Fragilität menschlicher Identität und über die Spuren, die Gewalt hinterlässt — nicht nur im Einzelnen, sondern auch in den Beziehungen zu anderen. Denn das Stück stellt auch die Frage: Wie tragen Menschen die Traumata der anderen mit, ohne es zu wissen?
Im Anschluss an jede Vorstellung findet ein offenes Gespräch mit dem Publikum statt.
In russischer Sprache
Es spielen:
Aleksandr Bargman, Rustam Akhmedshin, Anastasia Weinmar, Alla Caricina
Regie: Mikhail Teplitsky
Was bleibt vom Menschen, wenn er gezwungen ist, sich selbst auszulöschen, um zu überleben?
Das Internationale Berliner Drama Theater (IBDT) bringt einen eindringlichen Stoff auf die Bühne, basierend auf dem Roman des israelischen Schriftstellers und Holocaust-Überlebenden Shammai Golan.
Im Zentrum steht ein Mann, der sich im Angesicht der Gewalt des Krieges in ein kaum wahrnehmbares Wesen verwandelt: Er schrumpft, zieht sich zurück, wird unsichtbar — wie ein Wurm im Verborgenen.
Diese Metapher ist kein poetischer Effekt, sondern eine radikale Beschreibung eines inneren Vorgangs. Das Stück verhandelt das Verschwinden nicht als Schwäche, sondern als existenzielle Strategie des Überlebens. Es zeigt, wie sich traumatische Erfahrung in den Körper einschreibt und dort fortlebt — jenseits von Sprache und Erinnerung.
Die Inszenierung von Mikhail Teplitsky (Malenky Theatre, Tel Aviv; Preisträger der „Goldenen Maske“) arbeitet mit einem vielsprachigen Ensemble aus der Ukraine, Russland, Lettland, Aserbaidschan und Deutschland. Diese künstlerische Konstellation erweitert den Blick auf das Geschehen: Die Geschichte wird nicht als abgeschlossenes historisches Ereignis erzählt, sondern als offene, gegenwärtige Erfahrung von Verletzlichkeit, Anpassung und Weiterleben.
Ein konzentrierter Theaterabend über die Fragilität menschlicher Identität und über die Spuren, die Gewalt hinterlässt — nicht nur im Einzelnen, sondern auch in den Beziehungen zu anderen. Denn das Stück stellt auch die Frage: Wie tragen Menschen die Traumata der anderen mit, ohne es zu wissen?
Im Anschluss an jede Vorstellung findet ein offenes Gespräch mit dem Publikum statt.
In russischer Sprache
Es spielen:
Aleksandr Bargman, Rustam Akhmedshin, Anastasia Weinmar, Alla Caricina
Regie: Mikhail Teplitsky
Preisinformation:
25,00 - 30,00€
Location
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