FOTO: © Bärbel Bosch
Arendt
Noch niemand hat sich das Event gemerkt.
Das sagt der/die Veranstalter:in:
ARENDT
DENKEN IN FINSTEREN ZEITEN
Von Rhea Leman, Deutsch von Henning Bochert
Mit Mayra Bosshard, Elias Popp, Hugo Ziegler
Regie Tina Brüggemann
Ausstattung Ariane Scherpf
Dramaturgie Tonio Kleinknecht
Kopenhagen 1975: Sechs Monate vor ihrem Tod soll Hannah Arendt der Sonningpreis verliehen werden. Aus New York reist sie an und will am Vorabend im Hotelzimmer ihre Rede schreiben. Doch was soll sie dem Preiskomitee, den Menschen in Europa mitgeben? Wie im Traum entwickelt sich das Hotelzimmer zur Bühne ihres Lebens und wir begegnen der politischen Theoretikerin in den entscheidenden Momenten: bei der Vertreibung aus Deutschland, ihrer Verhaftung in Frankreich, der Flucht in die USA und vor allem beim Eichmann-Prozess 1961 in Jerusalem. Im Zwiegespräch mit ihrem verstorbenen Mann ringt sie um die richtigen Worte und nimmt uns mit auf eine surreale Erinnerungsreise, die ihre Flucht als düsteres Märchen, Eichmann auf dem Klo und ihren Mann als humorvollen Anker präsentiert. Es entwickelt sich ein feines Psychogramm, das Arendts schmerzhafte Klarheit für die Gegenwart empfiehlt und dem Schrecken der Nazizeit im Fantastisch-Absurden begegnet.
RHEA LEMAN feierte mit ihrem Stück über eine der scharfsinnigsten und provokantesten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts im August 2023 Premiere in Odense. Die Autorin wuchs in New York City auf, studierte in Boston und siedelte 1981 nach Kopenhagen über, wo sie sich als Regisseurin und Autorin einen Namen machte. Von 2003 bis 2007 war sie Mitglied des Staatlichen Theaterrats, von 2009 bis 2017 Künstlerische Leiterin der DRAMAFRONTEN u. v. m. Rhea Leman lebt in Kopenhagen.
DENKEN IN FINSTEREN ZEITEN
Von Rhea Leman, Deutsch von Henning Bochert
Mit Mayra Bosshard, Elias Popp, Hugo Ziegler
Regie Tina Brüggemann
Ausstattung Ariane Scherpf
Dramaturgie Tonio Kleinknecht
Kopenhagen 1975: Sechs Monate vor ihrem Tod soll Hannah Arendt der Sonningpreis verliehen werden. Aus New York reist sie an und will am Vorabend im Hotelzimmer ihre Rede schreiben. Doch was soll sie dem Preiskomitee, den Menschen in Europa mitgeben? Wie im Traum entwickelt sich das Hotelzimmer zur Bühne ihres Lebens und wir begegnen der politischen Theoretikerin in den entscheidenden Momenten: bei der Vertreibung aus Deutschland, ihrer Verhaftung in Frankreich, der Flucht in die USA und vor allem beim Eichmann-Prozess 1961 in Jerusalem. Im Zwiegespräch mit ihrem verstorbenen Mann ringt sie um die richtigen Worte und nimmt uns mit auf eine surreale Erinnerungsreise, die ihre Flucht als düsteres Märchen, Eichmann auf dem Klo und ihren Mann als humorvollen Anker präsentiert. Es entwickelt sich ein feines Psychogramm, das Arendts schmerzhafte Klarheit für die Gegenwart empfiehlt und dem Schrecken der Nazizeit im Fantastisch-Absurden begegnet.
RHEA LEMAN feierte mit ihrem Stück über eine der scharfsinnigsten und provokantesten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts im August 2023 Premiere in Odense. Die Autorin wuchs in New York City auf, studierte in Boston und siedelte 1981 nach Kopenhagen über, wo sie sich als Regisseurin und Autorin einen Namen machte. Von 2003 bis 2007 war sie Mitglied des Staatlichen Theaterrats, von 2009 bis 2017 Künstlerische Leiterin der DRAMAFRONTEN u. v. m. Rhea Leman lebt in Kopenhagen.
Location
Aalen
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