FOTO: © Arnaud Ele
Andromeda Mega Express Orchestra
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Wie lässt sich ein derart hohes Niveau an Energie, Einfallsreichtum und organisatorischem Wahnsinn 20 Jahre lang aufrecht erhalten? Seit nunmehr zwei Dekaden macht uns das Andromeda Mega Express Orchestra unter der Leitung des Berliner Komponisten Daniel Glatzel immer wieder aufs Neue staunen. Staunen darüber, wie man so ein musikalisches Feuerwerk dauerhaft am Brennen halten kann. Wie man auf solch Schwindel erregende Manier mit Genres, Stilistiken und musikhistorischen Verweisen jonglieren kann. Und woher die Ensemblemitglieder ihre telepathischen Kräfte haben.
Die Musik des AMEO ist wild, eigenwillig, eindringlich, atmosphärisch, witzig, mitreißend – und das alles zugleich. Hier werden musikalische Register gezogen, die den unterschiedlichsten kulturellen Zusammhängen entstammen. Dies geschieht mit einer Lässigkeit, die ans Unverschämte grenzt.
Seit seiner Gründung im Jahr 2006 erfindet sich das Ensemble immer wieder neu. Mit inzwischen über 120 speziell für diesen erstaunlichen Klangkörper komponierten und arrangierten Werken, zumeist von Ensembleleiter Daniel Glatzel verfasst, begibt sich das AMEO auf abenteuerliche Forschungsreisen. Nach vier international gefeierten Alben, über 250 Konzerten in 25 Ländern auf vier Kontinenten und unzähligen Projekten und Kooperationen, begeht das AMEO sein 20-jähriges Bestehen nun mit mehreren Sonderprogrammen.
Den Auftakt dieser Juliäumsrallye macht das große Konzert am 11.09.26 im Radialsystem in Berlin. Dass nicht allein das Ensemble, sondern auch das Haus in diesem Jahr einen runden Geburtstag zu feiern haben, kann eigentlich kein Zufall sein. Die Besuchenden erwarten Werke des Orchesters aus den unterschiedlichen Schaffensphasen der vergangenen Dekade sowie neue Arbeiten, deren künstlerische Schwerpunkte vor allem eins sein werden: überraschend.
Das Andromeda Mega Express Orchestra wurde 2021 zum ersten Preisträger des Deutschen Jazzpreises für große Ensembles gekürt, 2024 erneut als “Ensemble des Jahres” nominiert und 2025 erneut als “Live-Act des Jahres” ausgezeichnet. Es gab u.a. Konzerte, teils mehrmals, in den großen Sälen der Berliner, Kölner und Elbphilharmonie, beim Roskilde Festival, Copenhagen Jazz Festival, Zürcher Festspiele, Union Chapel London, Cairo Jazz Festival, Jazzfest Berlin, EnjoyJazz, Elbjazz, JazzBaltica, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Hellerau Tonlagen Festival, Leipziger Jazztage, Internationale Jazzwoche Burghausen, Jazz&The City Salzburg, Rigas Ritmi, Sant’Anna Arresi, uvm.
Besetzung:
Daniel Glatzel (comp, arr, sax, cl, perc)
Oliver Roth (fl)
Luca Höhmann (fl)
Sonja Horlacher (fl)
Taiko Saito (vibes, perc)
Valentin Gerhardus (synth, electronics)
Arne Braun (e-git)
Kalle Zeier (e-git)
Anna Viechtl (harp)
Matthias Pichler (b)
Marius Wankel (dr)
Preisinformation:
Ermäßigung für Studierende, Mitglieder, München-Pass
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