Nachhaltig leben in Leipzig - 14 Tipps für deinen grünen Alltag
Nachhaltig leben in Leipzig: Der große Guide für deinen grünen Alltag
Leipzig hat ein Ziel: Bis 2030 soll die Stadt Zero-Waste-Stadt werden, als erste in Ostdeutschland. Heißt im Klartext: Minus zehn Prozent Restmüll pro Kopf und Jahr bis dahin. Klingt ambitioniert? Ist es. Aber Leipzig liefert dafür schon ziemlich gut vor. Zwischen Unverpackt-Läden in der Südvorstadt, Lastenrad-Kollektiven in Plagwitz, einem ganzen Konzeptladen für Kreislaufwirtschaft mitten in der City und Foodsharing-Schränken in fast jedem Viertel findest du hier mehr Möglichkeiten, deinen Alltag grüner zu gestalten, als in fast jeder anderen deutschen Großstadt.
Wir haben die wichtigsten Spots, Initiativen und Routinen rausgesucht, sortiert nach Lebensbereich, damit du dir genau das rauspicken kannst, was zu dir passt.
Spoiler: Nachhaltig sein klingt nach Verzicht, fühlt sich in Leipzig aber eher an wie: Bessere Klamotten, leckereres Essen, mehr coole Menschen. Los geht’s.
Warum Leipzig dafür eigentlich genau richtig ist
Bevor wir in die Tipps reingehen, kurz zur Einordnung, denn das macht den Unterschied: Leipzig ist klein genug, dass du mit dem Rad in 20 Minuten überall bist. Groß genug, dass es für jede Nische einen Spot gibt. Und die Stadt selbst zieht aktiv mit. Die Stadtreinigung Leipzig hat unter dem Motto „Mein Leipzig schon’ ich mir!" eine Zero-Waste-Strategie aufgelegt, die alles vom Konzeptladen bis zur Reparaturwerkstatt fördert.
Das Schöne daran: Die Strukturen, die daraus entstehen, sind echt, und du kannst sie direkt nutzen.
Secondhand & Mode: Klamotten mit Geschichte statt aus der Schnellnaht
Leipzig ist Vintage-Stadt. Punkt. Wer hier nicht schon mindestens eine Jeans aus zweiter Hand im Schrank hängen hat, hat irgendwas verpasst. Und das spielt dir direkt in die Hände, wenn du deinen Kleiderschrank nachhaltiger aufstellen willst, denn die Mode-Industrie ist einer der größten CO₂-Treiber überhaupt.
1. Wiederschön — der Konzeptladen für Kreislaufwirtschaft (Höfe am Brühl)
Wenn ein einziger Ort die Zukunft des nachhaltigen Konsums in Leipzig auf den Punkt bringt, dann dieser. Im 1. OG der Höfe am Brühl, direkt neben Müller, hat die Stadtreinigung Leipzig auf rund 550m² den Konzeptladen Wiederschön eröffnet. Das Prinzip ist konsequent: Bei allen Artikeln wurden keine neuen Ressourcen verbraucht.
Konzeptladen Wiederschön
04109 Leipzig
Was du dort findest:
- Second-Hand-Kleidung verschiedener Designer:innen und Initiativen
- 3D-Druck-Produkte aus biologisch abbaubaren Materialien
- Upgecycelte Möbelstücke, Accessoires und Schmuck
- Regelmäßige Workshops — von nachhaltigem Häkeln bis zur Reparatur von Textilien
Wiederschön ist gleichzeitig Laden, Treffpunkt und kleines Labor. Es wird gezeigt, was Kreislaufwirtschaft überhaupt heißt und wie ungenutzte Materialien zu neuen Dingen werden. Wer’s mit Nachhaltigkeit ernst meint und gleichzeitig Lust auf was Schönes hat: Pflichtbesuch.
Öffnungszeiten: Mo–Sa 11:00–19:00 Uhr
2. War mal deins (Plagwitz)
Mehr als ein Secondhand-Laden, eher eine kleine Bewegung. Gegründet von den Modedesignerinnen Iris Ebel und Lisa Koops, die nach dem Studium in Arnhem keinen Bock mehr auf die konventionelle Fashionindustrie hatten und lieber ihr eigenes Ding gestartet haben. Das Ergebnis: Secondhand- und Vintage-Kleidung, Upcycling-Einzelstücke aus Altkleidern und Reststoffen und eine eigene Nähwerkstatt direkt im Laden, in der alles entsteht.
Was War mal deins besonders macht: Du kannst hier nicht nur kaufen, sondern auch selbst lernen. In regelmäßigen Workshops wird genäht, gestickt und im Siebdruckverfahren gedruckt. Wer eine zerrissene Jeans nicht wegwerfen, sondern reparieren oder umgestalten will, ist hier genau richtig.
War mal deins - Second-Hand, Upcycling & Workshops
04229 Leipzig
Öffnungszeiten: Di–Fr: 13:00–19:00 Uhr, Sa: 13:00–17:00 Uhr.
3. Lisbeths Erben (Zentrum)
Mitten in der City versteckt sich hier eine der kreativsten Secondhand-Auswahlen der Stadt. Ausgefallene Einzelstücke, Designerteile, Vintage. Wer auf der Suche nach „dieses Teil hat niemand sonst" ist, ist hier richtig.
Lisbeths Erben - Vintage & Secondhand Store
04105 Leipzig
Öffnungszeiten: Mo–Fr 13:00–19:00 Uhr, Sa 12:00–19:00 Uhr.
4. Kleidertausch-Partys: Schenken statt zahlen
Wenn du nichts kaufen, sondern tauschen willst, gibt es in Leipzig eine richtig aktive Szene:
- Die Stadtreinigung Leipzig organisiert mehrmals im Jahr große öffentliche Kleidertausch-Märkte (zuletzt am 20.03.2026 in der Geithainer Straße 60). Du bringst gut erhaltene Teile mit, durchstöberst die Auswahl der anderen, nimmst neue Lieblinge mit. Alles kostenlos.
- Im Drei der Münze finden mehrmals jährlich kleinere, gemütlichere Kleidertausch-Partys mit Kaffee und Kuchen statt.
- Ergänzend kannst du jederzeit kleinere Tauschformate auf bei uns auf der Plattform finden, die meisten Orga-Teams pflegen ihre Events selbst dort ein.
Tipp: Acht Teile sind eine gute Faustregel. Saubere, gut erhaltene Sachen mitbringen — alles andere stresst die Orga.
© Becca Mchaffie via Unsplash
Essen & Trinken: Regional, unverpackt, gerettet
Rund ein Drittel deines ökologischen Fußabdrucks hängt an deiner Ernährung. Hier liegt also der größte Hebel. Und Leipzig macht es dir wirklich leicht.
5. Einfach Unverpackt (Südvorstadt)
Seit März 2016 in der Kochstraße 6 in der Südvorstadt: Einfach Unverpackt war der erste Unverpackt-Laden Leipzigs und ist bis heute eine der prägendsten Adressen für die Zero-Waste-Bewegung.
So funktioniert’s: Du bringst deine eigenen Behälter mit: Alte Schraubgläser, Tupperware, Stoffbeutel, kleine Netze. Du füllst Müsli, Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte, Öl, Essig, Gewürze, Süßigkeiten und vieles mehr lose ab. Kein Plastik, kein Verpackungsmüll. Oft auch noch bio, fair und regional.
Anfahrt: Mit Tram 10 oder 11 bis Südplatz, dann zwei Minuten zu Fuß.
6. KoLa Leipzig (SOLAWI): Gemüse direkt vom Hof
Wenn du regelmäßig Bio-Gemüse willst, das nicht in Plastik eingeschweißt aus Spanien kommt, ist solidarische Landwirtschaft (kurz: SOLAWI) die wahrscheinlich entspannteste Variante. Das Prinzip: Du wirst Mitglied bei einem Hof, zahlst einen monatlichen Beitrag und bekommst dafür wöchentlich einen Ernteanteil. Egal, was gerade wächst.
KoLa Leipzig ist die größte Genossenschaft der Stadt und produziert mittlerweile über 1.000 Ernteanteile pro Wochefür Leipzig, Taucha, Markkleeberg und Naunhof. Daneben gibt es kleinere Initiativen wie Solawi Allerlei in Dölitz-Dösen oder SolaWie Neuland.
Warum lohnt sich das?
- Du isst, was Saison hat (Hand aufs Herz: einmal im Monat Kohlrabi-Schwemme, aber dafür im Sommer Tomaten, die nach was schmecken).
- Du unterstützt Landwirtschaft, die ohne Pestizide auskommt und faire Löhne zahlt.
- Du sparst auf lange Sicht Geld, gerade gegen Bio-Supermarkt-Preise.
7. Foodsharing & Fairteiler: Lebensmittel retten statt wegschmeißen
In Deutschland landen jedes Jahr ungefähr elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Foodsharing kämpft dagegen und Leipzig hat eine der aktivsten Communities Deutschlands. Über die Plattform werden Lebensmittel von Supermärkten, Bäckereien und Privatpersonen gerettet und entweder direkt verteilt oder in sogenannte Fairteiler gelegt: öffentliche Schränke oder Regale, aus denen sich jede:r kostenlos bedienen kann.
Bekannte Fairteiler-Standorte in Leipzig:
- Fahrrad-Fairteiler Südvorstadt — Kantstraße, Ecke Karl-Liebknecht-Straße (Hinter dem Asia Imbiss).
- Fairteiler Zentrum Süd — Dufourstraße 15, ein Schrank links vom Hofeingang.
- Weitere Standorte im Osten, Westen und in Anger-Crottendorf. Die komplette Karte findest du auf foodsharing.de.
Regel: Nimm, was du isst. Leg rein, was du nicht mehr brauchst. Frische Lebensmittel checken, nichts Verdorbenes hinterlassen.
8. Wochenmärkte & Bio-Läden: Regional, saisonal, kurz
Wer Wochenmarkt-Fan ist: In Leipzig gibt es viele lokale Märkte mit regionalen Erzeuger:innen. Besonders erwähnenswert:
- Lindenauer Markt (Leipzig-West): mittwochs und freitags.
- Wochenmarkt Volkmarsdorf: dienstags 9–16 Uhr (Thümmelstraße/Eisenbahnstraße).
- Die Schwarzwurzel in Lindenau — Kollektivladen mit regionalen, saisonalen Bio-Produkten.
- Macis Biomarkt und die Denns BioMärkte als Filial-Adressen für regionale Bio-Ware.
Wer’s noch näher dran will: Ernte-Mich in Leipzig-Liebertwolkwitz ist ein klassischer Hofladen mit saisonalem Gemüse, Milchprodukten, Fleisch und Eiern. Donnerstag und Freitag, 10–18 Uhr.
© Milada Vigerova via Unsplash
Nachhaltig essen gehen: Hin & Veg & Co.
Leipzig ist eine der veganfreundlichsten Städte Deutschlands. Rund 7,7 vegane oder veganfreundliche Lokale pro 100.000 Einwohner:innen. Wer’s nachhaltig im Restaurant will:
- Café Hin & Veg (Karl-Liebknecht-Straße 112) — der Klassiker auf der Karli. Vegetarisch, vegan, glutenfrei, immer voll, immer gut.
- Ăn Chay — vietnamesisch, komplett vegan, stilvoll.
- Brotgefühle — glutenfreie, vegane Bio-Bäckerei.
Die Karli in der Südvorstadt ist generell das veganfreundliche Herz Leipzigs — wer einfach mal losschlendert, findet überall was.
© Ella Olsson via Unsplash
Mobilität: Vom Auto auf zwei (geliehene) Räder
Leipzig ist flach. Leipzig ist kompakt. Und Leipzig hat eines der schönsten kostenlosen Lastenrad-Netzwerke Deutschlands. Wer hier ein Auto besitzt, weil er einmal im Monat einen Karton transportieren muss, ist gut beraten, sich das nochmal in Ruhe zu überlegen.
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10. Lastenräder kostenlos leihen
Drei Adressen, die du dir merken solltest:
- LARA — das freie Lastenrad des ADFC Leipzig. Kostenlose Ausleihe (Spende erwünscht), wandert alle 2–4 Wochen zur nächsten Station, kann von Cafés, Läden oder sozialen Einrichtungen gehostet werden. Buchung online über lara.adfc-leipzig.de.
- KoLaRa — ein selbstorganisiertes Kollektiv, das aktuell rund 19 Lastenräder auf Spendenbasis verleiht, dezentral über Pat:innen verteilt. Unkompliziert, gemeinschaftlich, easy.
- BUND Leipzig — verleiht ein leichtes Lastenrad (bis 100 kg Ladung) ebenfalls auf Spendenbasis.
Damit lassen sich Wocheneinkauf, Möbelhaus-Trip, Umzug oder Sperrmüll ohne Auto erledigen. Wer’s lieber bequemer hat: teilauto (Carsharing) hat Stationen in fast jedem Viertel, und kommerzielle Anbieter wie Fulmo oder Leila runden das Angebot ab.
Bonus: ÖPNV, Rad-Stadt, Deutschlandticket
Leipzig hat ein dichtes Tram-Netz, das fast überall hinkommt, und mit dem Deutschlandticket fährst du eh überall mit. Für alle, die viel pendeln: Das Deutschlandticket-Abo ist im Vergleich zum Auto trotz Preiserhöhung noch immer eine günstige und einfache Alternative, um das Auto öfter stehen zu lassen.
Lifestyle & Community: Selber machen, leihen, reparieren
Hier wird’s besonders schön! Denn an diesen Spots merkst du, dass „nachhaltig" in Leipzig nicht nur ein Konsum-Label ist, sondern eine Community-Sache.
11. Café kaputt & Reparatur-Café für Elektrogeräte (Lindenau)
Statt das kaputte Radio wegzuwerfen: einfach hinbringen. Das Café kaputt in Lindenau ist Reparaturcafé, Bildungsort und Wohnzimmer in einem. Du bringst dein kaputtes Zeug mit, Ehrenamtliche helfen, wenn’s knifflig wird, du selbst legst aber Hand an. Vom Föhn über die Jeans bis zum Liegestuhl ist hier fast alles drin. Auf Spendenbasis, mit Kaffee und Gespräch.
Besonders relevant für Stromfresser: In Kooperation mit der Stadtreinigung Leipzig läuft hier jeden Donnerstag im Konzeptladen Wiederschön von 16 bis 19 Uhr eine Reparaturstunde speziell für Elektrogeräte. Lebensdauer verlängern, Abfall vermeiden, Ressourcen sparen! Und meistens ist gar kein Neukauf nötig.
© Stefan Mangold
Reparaturbonus Sachsen: Bis zu 200 € zurück
Heb dir die Rechnung auf. Seit dem 2. Oktober 2025 gibt es in Sachsen den Reparaturbonus, gefördert über die Sächsische Aufbaubank (SAB). Wichtigste Eckpunkte:
- 50 % der Kosten, maximal 200 € pro Reparatur.
- Mindest-Rechnungsbetrag: 115 €.
- Bis zu zwei Reparaturen pro Person und Jahr.
- Du musst Hauptwohnsitz in Sachsen haben und mindestens 18 sein.
- Anträge digital über das Förderportal der SAB; Frist: 1. Dezember des Jahres.
- Reparaturen müssen von zugelassenen Fachbetrieben durchgeführt werden — also: vorher checken, ob dein Betrieb in der Liste steht.
12. Leila Leipzig — die Bibliothek der Dinge
Bohrmaschine? Raclette-Grill? Zelt? Nähmaschine? Statt zu kaufen, kannst du bei Leila in Plagwitz ausleihen, was du eh nur ein- oder zweimal im Jahr brauchst.
So funktioniert’s:
- Mitgliedschaft: 42 € pro Jahr (3,50 €/Monat), ermäßigt 24 €, Förder-Variante 60 €.
- Ausleihen sind kostenlos, sobald du Mitglied bist.
- Leihdauer: 14 Tage, zweimal verlängerbar (wenn niemand reserviert hat).
- Jedes Mitglied bringt ein Ding als Leihgabe oder Geschenk in den Pool ein — so wächst die Bibliothek.
Öffnungszeiten: Mo + Do, 17–19 Uhr.
Spart Geld, Platz, Ressourcen — und nebenbei lernst du Leute kennen.
13. Umweltbibliothek Leipzig (Connewitz)
Im Haus der Demokratie in der Bernhard-Göring-Straße 152 sitzt eine der ungewöhnlichsten Bibliotheken der Stadt: Die Umweltbibliothek Leipzig des Ökolöwen mit über 9.000 Medien zu Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsthemen — Bücher, Zeitschriften, Filme, Materialien für Schulen.
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do 12–18 Uhr. Anfahrt: LVB-Linien 9, 10, 11 zum Connewitzer Kreuz oder Wiedebachplatz.
Egal, ob du eine Bachelorarbeit zu Klimakommunikation schreibst, einfach gute Sachbücher über Nachhaltigkeit suchst oder Kinderbücher zum Thema brauchst: Hier wirst du fündig.
14. Urban Gardening bei ANNALINDE (Lindenau)
Auf 2.000 m² Brachfläche hinter der Georg-Maurer-Bibliothek in der Demmeringstraße 75 wird seit 2011 gegärtnert — mit über 50 Hochbeeten, Gewächshäusern, Bienen und Hühnern. ANNALINDE ist eines der ältesten und größten urbanen Gartenprojekte Deutschlands und hat aus einer Brachfläche einen kleinen Biotop-Treffpunkt gemacht.
© Sandie Clarke via Unsplash
Was du dort machen kannst:
- An Offenen Tagen mit anpacken: säen, pflanzen, ernten, kompostieren.
- Workshops zu Saatgut, Wildkräutern, Permakultur besuchen.
- Beim Urban Gardening Sommercamp mehrere Tage am Stück mitarbeiten.
- In der ANNALINDE-Gärtnerei über 100 Gemüsesorten als Jungpflanzen kaufen.
Wer einen kleinen Balkon oder Garten hat — hier lernst du, wie du wirklich was draus machst.
Bonus: Weitere Gemeinschaftsgärten
ANNALINDE ist nicht allein. Auch die „Gemeinschaftsinitiative Querbeet", die Nachbarschaftsgärten und der Bürgergarten am Bürgerbahnhof Plagwitz sind aktiv und freuen sich über neue Mitgärtner:innen.
Kleine Schritte, große Wirkung: 5 Routinen für deinen Alltag
Du musst nicht morgen Veganer:in werden, dein Auto verkaufen und nur noch unverpackt einkaufen. Was wirklich zählt: Konsistenz, nicht Perfektion. Fünf Routinen, mit denen du jederzeit anfangen kannst:
- Leitungswasser statt Mineralwasser. Leipziger Trinkwasser hat eine sehr gute Qualität. Eine Glaskaraffe reicht. Spart Plastik, Geld und Schleppen.
- Saisonkalender checken. Was im April aus Spanien kommt, kostet im Juli aus Sachsen die Hälfte und schmeckt doppelt so gut.
- Lebensmittel-Check vor dem Einkauf. 5 Minuten Kühlschrank-Inventur sparen 30 % Verschwendung.
- Bewusst lüften und heizen. Stoßlüften statt Kipplüften, Heizung 1 Grad runter. Das spart Energie und Geld.
- Reparieren statt neu kaufen. Erst Café kaputt fragen, dann Amazon. Du wirst überrascht sein, was alles geht.
Fazit: Nachhaltig in Leipzig geht! Und macht nebenbei mehr Spaß als gedacht
Nachhaltigkeit hat in Leipzig längst einen festen Platz im Alltag, sichtbar auf Wochenmärkten, in Secondhand-Läden, in Cafés, die Mehrweg selbstverständlich mitdenken, und in Initiativen wie Wiederschön, die Kreislaufwirtschaft greifbar machen. Du musst nicht alles auf einmal umstellen. Schnapp dir einen Tipp, probier ihn aus, behalt, was passt. Wiederhol das ein paar Mal und du wohnst plötzlich in einer Stadt, die anders funktioniert.
Und wenn du Events auf dem Schirm haben willst, bei denen Nachhaltigkeit gleich mitgedacht ist: Kleidertausch, Urban-Gardening-Tag, Reparatur-Sprechstunde, Workshop bei Wiederschön, findest du die immer aktuell auf rausgegangen.de/leipzig.